SEPOGANT
Separationstechnik für Biogasanlagen
Unsere Separationstechnik bietet innovative, leistungsstarke Lösungen für die zuverlässige Trennung fester, dickflüssiger und flüssiger Substanzen – in der Tierhaltung, in landwirtschaftlichen Betrieben, Biogasanlagen sowie biotechnischen und industriellen Anwendungen. Ob Gülle, Gärreste oder organische Abfälle: Unsere modulare und robuste Technik optimiert die Nährstoffrückführung, reduziert Lagerkosten und steigert die Wirtschaftlichkeit durch ressourcenschonende Prozesse.
Die Geräte sind in unterschiedlichen Bauformen verfügbar: als stationäre Anlagen mit direkter Rückführung der Feststoffe in den Fermenter, als mobile Systeme auf Transportrahmen oder als containerbasierte Module. Dadurch lassen sie sich flexibel an die baulichen und betrieblichen Anforderungen von Biogasanlagen oder bspw. Milchvieh- und Rinderbetrieben sowie Schweine haltenden Landwirtschaftsbetrieben anpassen.
Die Separatoren optimieren die Nährstoffrückführung, reduzieren das Lagervolumen von Flüssigkeiten und Feststoffen und schaffen die Grundlage für eine gezielte, bodennahe Ausbringung der separierten Gülle. Das unterstützt eine effiziente Nährstoffnutzung, verbessert die Prozessstabilität und steigert die Wirtschaftlichkeit des gesamten Betriebs.
Das Problem & die Lösung
In Gärrestlagern von Biogasanlagen können sich Sink- und Schwimmschichten bilden. Diese lassen sich oft nur durch kostenintensive Rührtechnik vermeiden oder auflösen. Eine vorgeschaltete Separation reduziert diese Problematik deutlich und senkt dadurch den Energie- und Technikaufwand im Gärrestlager. Auch in landwirtschaftlichen Betrieben unterstützt die Separation ein bedarfsgerechtes Nährstoffmanagement. In industriellen Abfallanlagen kann sie zudem eingesetzt werden, um Kunststoffe und andere Störstoffe abzuscheiden.
Die Separationstechnik trennt Gärsubstrate in eine feste, dickflüssige und flüssige Phase. Dadurch werden die Nährstoffe gezielt aufgeteilt: Der direkt verfügbare Ammoniumstickstoff (NH4) befindet sich überwiegend in der Flüssigphase, während organisch gebundener Stickstoff und Phosphor größtenteils mit der Festphase abgeschieden werden. So können beide Fraktionen bedarfsgerecht und effizient verwertet werden.
Die flüssige Phase eignet sich besonders für die bodennahe Ausbringung auf Acker- und Grünlandflächen. Die Festphase kann auf Ackerflächen oder nach jedem Grünlandschnitt mit einem Teller-Miststreuer ausgebracht werden. In Milchvieh- und Rinderbetrieben kann sie außerdem als Einstreu beziehungsweise als Ersatz für einen Teil der Stroheinstreu genutzt werden. Dadurch reduziert sich der Bedarf an zugekauftem Stroh – bis hin zum vollständigen Verzicht, abhängig vom Haltungssystem.
Durch die Abtrennung der Festphase verringert sich zudem das erforderliche Lagervolumen für Gärsubstrat in Biogasanlagen. Auch bei tierhaltenden Betrieben kann sich das Lagervolumen reduzieren. Gleichzeitig werden Sink- und Schwimmschichten in den Lagerbehältern vermindert, sodass weniger Rührtechnik und Energie benötigt werden.
Pressschneckenseparator
Sepogant Mach X
Sepogant Direkt
Biomasserückführfilter
Returgant Direkt im Container
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Das Vefahren
Der Pressschneckenseparator separiert sowohl Gülle, als auch anspruchsvollere Ausgangsstoffe, wie Gärreste oder Substrat aus Abfallanlagen. Dies ist dank der robusten Pressschnecke, die mit Hartmetallplättchen bestückt ist, sowie der Hartmetallgegenschneide möglich. Die von uns speziell entwickelte Gleitringdichtung (mit Dauerölschmierung) sorgt für einen langen Wartungsintervall und hohe Sicherheit. Durch den linear gleichbleibenden Anpressdruck ist eine reibungslose Anpassung an unterschiedliche Substrate möglich.
Bei der Separation mit dem Pressschneckenseparator Sepogant wird das Medium – Gülle, Gärreste oder sonstige Schlempen – in eine feste und eine flüssige Phase getrennt. Hier treibt die Pressschnecke das Substrat durch das starr gelagerte, feststehende Spaltfiltersieb und drückt es gegen den Presskegel bzw. die Pressklappe. Dadurch läuft der flüssige Teil des Substrats über das Spaltfiltersieb ab. Der feste Teil des Gärrests wird, gegen die Pressvorrichtung, nach vorne aus dem Sepogant heraus gefördert.