
Ultraschalltechnik zur Substratbehandlung
WaveBox Ultraschall – Maximale Gasausbeute durch Faseraufschluss
Wavebox (UST-WB)
WaveBox Ultraschall: für bis zu 20% mehr Biogas
Zwischen 8% und 15% des anfallenden Gärrestes sind Fasern, die beim Filtern noch nicht vergoren bzw. abgebaut wurden. Trotz gängiger Techniken gelingt es nicht, die Fasern vollständig zu zerkleinern – enormes ungenutztes Gaspotential.
Synergie-Effekt:
Durch eine geschickte Einbindung einer Ultraschalltechnik (WaveBox) in das bestehende System der Biogasanlage ist es möglich, die Fasern noch besser und schneller aufzulösen und die Organik zu lösen. Durch den Aufschluss der Fasern wird eine schnellere Abbaugeschwindigkeit erreicht. Dadurch kann mehr Leistung aus dem gleichen Fermenter-Behältersystem herausgeholt werden.
Kavitation: Ultraschall-Aufschluss für maximale Biogasausbeute
Die Ultraschalltechnik WaveBox macht es möglich, das Material maximal aufzuschließen, da durch die Ultraschallwellen Luftbläschen im Substrat entstehen und implodieren. Diese Kavitation führt dazu, dass durch den Aufschluss von Fasern ein höherer Anteil der organischen Trockensubstanz Gas abgeben kann.
Einsatzbereich:
Der Stabschwinger und die Sonotrode werden jeweils von einem Wandler angeregt und übertragen den Schall über die Stirnflächen der Schwingmassen in das Medium. Durch diese harte Kavitation wird Biomasse aufgeschlossen und eine Intensivierung der Fermentation erreicht. Im Hochleistungs-Ultraschallsystem von BTSüd GmbH wird die Biomasse mit Ultraschall im Frequenzbereich von 20 kHz beschallt. Die hierdurch induzierte harte Wasserdampf-Kavitation führt bereits bei sehr kurzen Beschallzeiten von nur wenigen Sekunden zur Auflösung von Biomasse und somit zum Aufschluss der Biomassezellen
Vorteile
Wavebox
Durch die Behandlung von Substrat mit Ultraschall kann zum einen durch einen besseren Abbaugrad der Biologie ein Gasmehrertrag generiert, beziehungsweise Einsatzsubstrate bei gleichem Gasertrag eingespart werden, zum anderen die Viskosität im Fermenter abgesenkt werden, was zu einer geringeren Stromaufnahme der Rührwerke führt. Durch diese positiven Effekte können Fermenter mit einem sehr faserhaltigen und schwer zu vergärenden Substratmix überhaupt erst stabil betrieben werden.
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Varianten:
- 3-6 Sonotroden pro Wavebox