Biogastechnik Süd GmbH
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Jubiläum

Wussten Sie schon? - Wir feiern dieses Jahr Jubiläum.

Unser Paddelrührwerk ist bereits seit 15 Jahren erfolgreich im Einsatz und der Separator „Sepogant“ schon ganze 10 Jahre!

 

Jubil aum 2017 10 02

Fachzeitschrift JOULE  Ausgabe 03-2017, Erscheinungsdatum Mai 2017

 

Biogastechnik Süd feiert Jubiläum

Die Produkte der Firma Biogastechnik Süd stehen für Robustheit und Praxistauglichkeit. In diesem Jahr feiert das Allgäuer Unternehmen Jubiläum: Vor 15 Jahren kam das Paddelrührwerk „Varibull“ auf den Markt, vor 10 Jahren der Separator „Sepogant“.

 

Als Biogastechnik Süd im Jahr 2002 das Paddelrührwerk „Varibull“ auf den Markt brachte, wurde im Biogasbereich noch wenig mit nachwachsenden Rohstoffen gearbeitet. Auch Gregor und Clemens Maier, die beiden Geschäftsführer des Unternehmens, setzten in ihrer eigenen Biogasanlage anfangs nur Gülle ein. „Irgendwann wollten wir aber auch unsere überschüssige Grassilage verarbeiten“, erinnert sich Gregor Maier. Als sie versuchten, die zähe, faserige Grassilage umzurühren, erkannten sie schnell, dass das mit herkömmlichen Rührwerken nicht möglich ist. Dazu bedurfte es etwas Stabileres. In Holzbalkenrührwerken für Jauchegruben, die früher im Allgäu sehr verbreitet waren, fanden sie die passende Vorlage für ihr Paddelrührwerk. Statt aus Holz bauten sie es aus Metall. „An unserer Grundidee hat sich in all den Jahren nichts geändert. Nur die Dichtung haben wir im ersten Jahr optimiert, indem wir eine Gleitringdichtung entwickelten. Diese hat zu einer hohen Wartungsfreiheit und Kundenzufriedenheit geführt“, berichtet Maier weiter. Inzwischen zählt das Paddelrührwerk „Varibull“ zu den meistverkauften Rührwerken überhaupt. Es ist sowohl im Fermenter, im Nachgärer als auch im Gärrestlager einsetzbar.

Die Vorteile des „Varibull“:
- vier schräg gestellte Paddel mischen in unterschiedlichen Strömungsrichtungen nachwachsende Rohstoffe, Gülle oder Mist
- robuste und dauerhafte Bauweise
- wartungsarm, wobei Motor und Getriebe von außen erreichbar sind
- geringer Energieverbrauch bei zähflüssigen Substraten
- geeignet für faserreiche Substrate mit einem hohem TS-Gehalt.

 

„Sepogant“ in drei Ausführungen

Nachdem die Gebrüder Maier ihr Paddelrührwerk so gut hinbekommen hatten, beschlossen sie weitere Biogas-Produkte zu entwickeln. Unter anderem entstand im Jahr 2007 der Pressschnecken-Separator „Sepogant“. „Da nachwachsende Rohstoffe sehr anspruchsvoll zu verarbeiten sind, mussten wir bei der Entwicklung des Separators viele Tests durchführen, bis wir ihn so hatten, wie wir ihn wollten“, erinnert sich Gregor Maier. „Vor allem die Pressschnecke war sehr aufwendig“. Die Erfahrung mit ihrer eigenen Biogasanlage hat den Brüdern auch hier geholfen. Maier: „Wir wissen, wo das Herz des Biogasanlagenbetreibers schlägt.“

So funktioniert der Separator:
Die robuste, mit Hartmetall bestückte, Pressschnecke  treibt das Substrat (Gülle, Gärreste oder sonstige Schlempen) durch das starr gelagerte, feststehende Spaltfiltersieb und drückt es gegen den Presskegel. Dadurch läuft der flüssige Teil über das Spaltfiltersieb ab. Der feste Teil wird gegen den Presskegel nach vorne aus dem Separator heraus gefördert. Der minimale Abstand zwischen Pressschnecke und Spaltfiltersieb sorgt für einen geringen Verschleiß und eine sehr hohe Standzeit des Spaltfiltersiebs, gerade bei faserreichen und problematischen Substraten. Das Gerät hat einen energiesparenden Antrieb mit nur 2,2kW.

Biogastechnik Süd bietet den Separator in drei Varianten an:
neben der fest mit dem Behälter verbundenen Standardausführung gibt es ihn mobil auf einem Plananhänger oder kompakt auf einem Stahlgestell für den Einsatz an den unterschiedlichsten Orten. Die kompakte Version, die mit dem Gabelstapler bewegt werden kann, stieß bei den Besuchern der EuroTier/Energy Decentral 2016 auf großes Interesse.